Frühling/ Gewürze/ herz & gut/ Nachtisch/ No bake

Tiramisu im Glas mit Mascarpone-Tonkabohnen-Creme. Wir lieben den italienischen Klassiker. (*Gewinnspiel beendet*)

[Dieser Beitrag enthält Werbung//]

Wir lieben Italien und wir lieben die italienische Küche. Wem das genauso geht, der ist heute genau richtig auf unserem Backstübchen. Für alle Schleckermäuler unter euch haben wir nämlich DEN Klassiker unter den italienischen Süßspeisen parat: Tiramisu – oder wie es auf italienisch heißt: Tiramisù. In unserem Fall wurde der süße Klassiker mit Tonkabohne verfeinert. Aber dazu später mehr. Denn erst einmal geht es auf eine Zeitreise ins schöne Italien. Bereit? Dann schnallt euch an.

Tiramisù: Das Originalrezept aus Treviso

Unsere Reise führt uns in die pittoreske Stadt Treviso, nördlich von Venedig, ins Jahr 1981. Mit einem frisch aufgebrühten Caffè sitzen wir auf einem kleinen Gartenstuhl und halten unsere Gesichter in die Sonne. Es ist warm an diesem Tag. Touristen tummeln sich in den Gassen. Angelockt von einem Artikel in einem Gastro-Magazin haben sie vor allem ein Ziel: das Restaurant „Le Beccherie“ mit seinen Inhabern Alba und Ado Campeol. Dort soll es angeblich das WAHRE Tiramisù geben. Na dann los! Auch wir holen uns ein Stück vom italienischen Glück.

Aus gerade einmal sechs Zutaten besteht das Rezept der Süßspeise aus dem „Le Beccherie“. 1981 gelangte es zu Weltruhm, als der Kritiker Giuseppe Maffioli erstmals über das Tiramisù schrieb – und das Originalrezept gleich mit veröffentlichte. Die Zutaten des italienischen Tiramisùs der Campeols: Espresso, Zucker, Eigelb, Mascarpone, italienische Biskuits und Kakaopulver. Kein Alkohol, kein Chichi. Und genau so lieben auch wir es. Bis heute.




Im Jahr 2014 schlossen die Inhaber des „Le Beccherie“ ihr Lokal. Bis dahin waren bereits Tausende Varianten des Klassikers entstanden: mit und ohne Ei, mit Früchten verfeinert oder zubereitet mit verschiedenen Sorten Alkohol. In Deutschland kennt man Tiramisù meist mit Löffelbiskuits und Amaretto.

Uns war das italienische Original ohne Alkohol bislang immer am liebsten. Für unser heutiges Rezept haben wir die feine Mascarpone-Creme allerdings mit ein wenig Vin Santo verfeinert. Der italienische Dessertwein macht sich ganz wunderbar in der Süßspeise – und ist nicht zu aufdringlich. Denn unsere Aufmerksamkeit soll heute einem anderen Akteur gebühren: der Tonkabohne.

Tonkabohne: Das Gewürzwunder aus Südamerika

Die Tonkabohne ist ein wahres Geschmackswunder. Ihr Aroma erinnert an eine Mischung aus Vanille und Marzipan. Bereits ihr Duft haut uns förmlich um. Dabei verspricht ihr Anblick auf den ersten Moment gar nicht wirklich viel: Die Tonkabohne ist klein, unscheinbar und irgendwie zerknautscht. Sparsam verwendet, verleiht die Saat des Tonkabaumes aber gerade Süßspeisen ein tolles Aroma.

Die Heimat des Tonkabaumes ist das nördliche Südamerika. Angebaut wird die Pflanze heute vor allem in Venezuela und Nigeria. Die Tonkabohnen, die wir verwendet haben, stammen aus Brasilien. Abgepackt in hübsche Dosen der Gewürz-Manufaktur Pfeffersack & Söhne – unser Favorit, wenn es um tolle, reine Gewürze geht. Nicht nur das hübsche Design der Dosen hat unsere Foodliebhaber-Herzchen verzaubert. 90 Prozent der Gewürze stammen aus biologischem Anbau. Heimische Gewürze bezieht die Koblenzer Manufaktur aus der Region.

In unserem Gewürz-Regal stehen neben der Tonkabohne etwa Estragon, Koriander, Cardamom und Gewürzmischungen wie Baharat und Tandoori Masala. Im Online-Shop von Pfeffersack & Söhne findet ihr eine große Auwahl an vielen, vielen Gewürzen – wie Beeren, Kräuter, Samen und Kapseln, Salze oder Blüten. Aber auch hilfreiche Tipps, eine kleine Gewürzschule und Tezepte sind auf der Homepage zu finden. Und natürlich die tollen Keramiken, die im Westerwald überwiegend von Hand hergestellt werden und mit einem Korken aus portugiesischer Korkeiche verschlossen sind.




Viel Handarbeit steckt übrigens auch hinter unserer Tonkabohne. Laut Pfeffersack und Söhne wird das Gewürz in Brasilien fast vollständig von Hand verarbeitet. Die Früchte werden direkt nach der Ernte getrocknet, dann in mindestens 55-prozentigem Rum für einen Tag eingelegt und anschließend erneut getrocknet. Durch die einsetzenden Fermentationsprozesse spaltet sich das enthaltene Cumarin ab und verleiht der Bohne den charakteristischen Geruch. Cumarin solltet ihr übrigens nur sehr dosiert verwenden. Der Pflanzenstoff, der auch in Zimt steckt, ist in größeren Mengen gesundheitsschädlich. Tonkabohnen enthalten einen sehr hohen Anteil an Cumarin.

Durch den intensiven Geschmack der Tonkabohne empfiehlt es sich aber ohnehin, das Gewürz nur sehr zaghaft zu verwenden. Unserem Tiramisù jedenfalls verleiht die fein geriebene Saat einen tollen Geschmack nach Marzipan und Vanille. Perfekt zu Espresso und Kakao. Aber probiert es doch selbst!


[printfriendly]

Tiramisu mit Mascarpone-Tonkabohnen-Creme

Ergibt etwa 6 Gläschen à 220 ml.

Für das Tiramisù:
4 Eier
5 EL Puderzucker
500 g Mascarpone
2 EL Vin Santo (geht aber auch ohne Alkohol)
etwa 1 Tonkabohne
ca 1 1/2 Tassen stark gebrühter Espresso
150 – 200g Löffelbiskuits
Kakaopulver zum Bestäuben
geraspelte Schokolade als Topping

Zubereitung:

Espresso kochen, 2 TL Zucker darin auflösen und auskühlen lassen.
Das Eigelb mit dem restlichen Zucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Mascarpone unter die Ei-Zucker-Mischung heben. Vin Santo dazugeben und die Tonkabohne mit einer Muskatreibe in die Creme reiben. Vermengen.

Die Löffelbiskuits gut im Espresso tränken, sie sollten richtig schön vollgesogen sein. Einen Klecks Mascarpone-Creme in die Gläschen füllen. Eine Schicht Löffelbiskuits darauf legen und die Hälfte der Creme darauf verteilen. Die zweite Hälfte Löffelbiskuits und Creme in den Gläschen verteilen. Mit Kakaopulver bestäuben und für mindestens drei bis vier Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit Schokoraspeln besträuen und servieren!

Mitmachen und gewinnen!

Für alle Leckermäulchen unter euch haben wir heute noch eine tolle Verlosung am Start! Gemeinsam mit Pfeffersack und Söhne verlosen wir nämlich ein Gewürzset! Der Gewinner darf sich über ein Gewürzdöschen Tonkabohnen und zwei Überraschungs-Gewürztöpfchen freuen.

Und so könnt ihr mitmachen:
Kommentiert bis Sonntag, 18. März, ganz einfach unseren Beitrag – und verratet uns, auf welches Gewürz ihr in eurem Gewürzregal auf keinen Fall verzichten könnt! Der Gewinner wird am Ende ausgelost. Wir freuen uns auf eure Beiträge!

Aktualisierung: Das Gewinnspiel ist beendet. Der glückliche Gewinner wurde von uns per Mail benachrichtigt.

Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

//Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Gewürzmanufaktur Pfeffersack & Söhne. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

You Might Also Like