Beeren/ Klassiker/ Sommer

Käsekuchen mit Beeren: Ein schnelles Kuchenträumchen ohne Mürbeteig-Boden

Seit unserem letzten kulinarischen Ausflug in den Schwarzwald und die feine Schwarzwälder Kirschtorte als Naked Cake, die wir gebacken haben, haben wir unser Herz für die guten alten Kuchenklassiker entdeckt. Und was mussten wir dabei feststellen? In unserem Backstübchen gab es bislang noch kein einziges Käsekuchen-Rezept. Und nein, damit meinen wir nicht den fancy kleinen Bruder, den No-bake-Cheesecake, der uns bereits so manchen Sommertag versüßt hat. Nein, wir meinen den RICHTIGEN Käsekuchen. Den, den Oma bereits gebacken hat und der in beinahe jeder Bäckerei zu finden ist.

Käsekuchen also sollte es sein. Und weil wir an heißen Sommertagen gerne auf zusätzliche Hitze aus dem Backofen verzichten – und nebenbei die schnellen, einfachen Gerichte so sehr lieben – gibt es das Kerlchen ohne Boden. Wer aus welchen Gründen auch immer also eine Mürbeteigsperre hat, der kann fröhlich weiterlesen. Um diesen braucht ihr euch in unserem Rezept für Käsekuchen ohne Boden nämlich gar nicht kümmern. Und wisst ihr was? Unser feiner Käsekuchen ist uns dabei überaus sympathisch. Er pfeift nämlich getrost auf die Badehosenfigur und zeigt stolz seine Bauchfalten. Wer kann, der kann.


Naja, in Wahrheit kommen die Fältchen davon, dass unser Käsekuchen beim Auskühlen ein wenig in sich zusammengesackt ist. Am Geschmack ändern die kleinen Fältchen aber rein gar nix.

Wenn ihr den Käsekuchen lieber klassisch mögt, dann könnt ihr ihn natürlich auch in einer 24-er Kuchenform backen. Das Rezept ist wirklich sehr einfach und super schnell zusammengemixt. Wer geduldig genug ist, sollte den Kuchen nach dem Backen im geschlossenen Ofen auskühlen lassen. Auch damit könnt ihr ein Zusammenfallen verhindern… pöhöh… Oder aber ihr schneidet den Rand während des Backvorgangs einmal ringsherum ein. Das zumindest hat uns der Küchenchef unseres Vertrauens als Tipp gegeben. Wird beim nächsten Mal auf alle Fälle ausprobiert.


Garniert haben wir den Käsekuchen mit einer Menge frischer Sommerbeeren. Welche ihr auf den Kuchen legt – ob Kirschen, Himbeeren, Brom- oder Johannisbeeren – bleibt ganz euch überlassen. Jetzt im Sommer ist die Auswahl so riesig, dass wir uns einfach nicht entscheiden konnten und den Kuchen deshalb einfach vollgepackt haben.

Käsekuchen ohne Boden

Ergibt einen Kuchen mit 18 cm Durchmesser:

Für den Käsekuchen:
250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
800 g Magerquark
Abrieb und Saft von 1 Bio-Zitrone
125 g Weichweizengries
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Außerdem:
frische Sommerbeeren nach Wahl

Den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Boden einer runden Backformen mit Backpapier auslegen und die Ränder fetten. Wir haben den Kuchen in einer Form mit 18 cm Druchmesser gebacken. Die Masse reicht aber genauso für eine Form mit 24 cm Durchmesser, dann wird der Kuchen natürlich flacher. Alle Zutaten sollten vor der Verarbeitung außerdem Zimmertemperatur haben.

Butter und Zucker mithilfe der Küchenmaschine oder des Rührgeräts zu einer cremig-hellen Masse aufschlagen. Die Eier nach und nach zugeben und gut vermixen. Magerquark sowie Abrieb und Saft von 1 Bio-Zitrone zugeben und kurz unter den Teig rühren.

Gries, Vanillepuddingpulver, Backpulver und Salz vermengen und unter den Teig rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Ein Tipp: Den Kuchen nach etwa 20 Minuten aus dem Ofen ziehen und mit einem Messer ringsherum 1 cm tief einschneiden. Das „entspannt“ und soll verhindern, dass er Risse bekommt und einfällt. Den Kuchen anschließend wieder einschieben und weiterbacken.

Den Backofen ausschalten und den Kuchen bei geschlossener Tür auskühlen lassen. Wenn es schneller gehen soll, könnt ihr einen Kochlöffel in die Ofentüre klemmen, dann kühlt der Kuchen etwas schneller aus.

Den abgekühlten Käsekuchen aus der Form nehmen, mit frischen Beeren belegen und servieren.

Unser Tipp: Wenn ihr den Käsekuchen fruchtig mögt, könnt ihr auch unter den Teig frische Früchte, etwa Him- oder Blaubeeren, heben.

Wir wünschen euch noch einen fröhlichen Sonntag!

Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

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