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So duftet/schmeckt der Sommer: Aprikosen-Sauerrahm-Gugelhupfe mit Lavendel-Zucker-Glasur

Als Kind habe ich mit Lavendel vor allem eines verbunden: selbstgemachte Duftsäckchen, die Omas irgendwo in der Schublade lagerten. Und ganz ehrlich: Ich mochte sie absolut nicht. Irgendwie empfand ich den Geruch als viel zu penetrant – muffig und alles andere als angenehm. Und irgendwie war mir sofort klar, warum gerade diese Säckchen Motten aus dem Kleiderschrank verbannen sollen: Bei so nem Geruch flüchtet selbst das abgehärteste Insekt. Is klar, ne?
An meiner Abneigung zu Duftsäckchen hat sich bislang nichts geändert – an meiner Beziehung zu Lavendel schon.

Im Garten liebe ich nichts so sehr wie blühenden Lavendel. Seine leuchtend lila bis blauen Farben. Den blumigen Duft, der viele Insekten anlockt, die sich im Sommer wild an ihm zu schaffen machen. Lavendel steht für mich für Sommer und Lebensfreude. Umso besser also, ihn gerade dann als Deko ins Zimmer zu stellen, wenn der Sommer gerade eine kleine Pause einlegt. Oder aber: Mit Lavendel einen Kuchen zu verfeinern.




Die Kombination aus Frucht und Lavendelblüte schmeckt fantastisch. Lavendelblüten haben einen herben, blumigen Geschmack und passen – getrocknet oder frisch – sehr gut zu Salaten, Gebäck oder Süßspeisen. Als Kuchen-Topping macht das duftende Kerlchen aber allein schon farblich eine Menge her, oder nicht?

Verstecken muss sich aber natürlich auch das Unten-Drunter heute nicht. Die Basis sind Mini Gugelhupfe, die wir aus einem einfachen Rührkuchenteig mit Sauerrahm und Aprikose gemixt haben. Den Sauerrahm-Rührkuchen haben wir an anderer Stelle schon einmal in ähnlicher Form verbloggt, nämlich als Rhabarber-Sauerrahm-Kuchen mit weißer Schokolade.

Aprikose und Lavendel harmonieren perfekt! Also schnappt euch den nächstbesten Lavendelstrauch, schnibbelt ein paar Blüten ab und ab damit auf den Kuchen. Ganz nebenbei: Als Tee soll Lavendel entspannend und beruhigend wirken. Er besänftigt zornige Gemüter und hebt die Stimmung. Hört sich klasse an – vor allem an regnerischen Tagen, oder nicht?




Aprikosen-Sauerrahm-Gugelhupfe mit Lavendel-Zucker-Glasur

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Serves: 16 Mini-Gugelhupfe Cooking Time: Zubereitungszeit: 20 Minuten; Backzeit: 20 Minuten

Ingredients

  • 200 g Crème fraîche
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Aprikosen
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 5 EL Puderzucker
  • 1 EL Milch
  • 2 bis 3 EL getrocknete oder frische Lavendelblüten zum Bestreuen

Instructions

1

Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zum Backen habe ich mittlgroße Gugelhupf-Förmchen aus Silikon verwendet, ähnlich wie diese hier.

2

Crème fraîche, Zucker, Eier und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät gut verrühren.

3

Die Aprikosen waschen, entsteinen und in etwa 0,5 cm große Stücke schneiden. Mehl und Backpulver vermengen und unter die Zucker-Sauerrahm-Mischung rühren. Aprikosen unterheben und den Teig in die vorbereiteten Förmchen füllen.

4

Die Mini-Gugelhupfe in der unteren Hälfte des vorgeheizten Backofens circa 20 Minuten backen. Per Stäbchenprobe testen, ob sie durch sind. Aus dem Ofen nehmen und auskühlöen lassen.

5

Gugelhupfe aus der Form nehmen und mit der Zuckerglasur beträufeln. Dazu Puderzucker und Milch in einer Schüssel gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Sollte euch die Konsistenz zu flüssig sein, einfach noch etwas Puderzucker unterrühren. Mit Lavendelblüten bestreuen - und fertig!

Notes

Selbstverständlich könnt ihr auch einen großen Gugelhupf mit dem Rezept backen. Die Backzeit beträgt in diesem Fall 50 bis 55 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen!).

Ihr Lieben, wir wünschen euch noch einen duften Sonntag!
Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

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