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Rotweinkuchen im Glas mit Birnen, Schokostückchen [und Zimtsahne-Topping]

Geht es euch auch so? Kaum werden die Tage wieder kürzer und das Wetter eher trist und grau, beginnt bei uns die Vorfreude auf Weihnachten. Auf gemütliche Stunden auf der Couch, bei einer heißen Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schoki. Auf Spaziergänge durch die Natur, eingehüllt in einer dicken Jacke, Schal und Wollmütze. Auf [glitzernd goldene] Weihnachtsdeko und den Geruch von Zimt, Nelken und Spekulatius. Auf Lebkuchen essen und Glühwein trinken. Und, und, und…

In diesem Jahr können wir außerdem mit einem weiteren Highlight zu Weihnachten aufwarten. Zum ersten Mal werden der liebe Flo und ich uns einen Weihnachtsbaum kaufen. Denn: Unser Wohnzimmer ist endlich groß genug, um eine kleine Tanne darin aufzustellen. Der Knaller!

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit beginnt allerdings auch wieder die Grübelei, was man in diesem Jahr den Liebsten denn zu Weihnachten schenken könnte. Und ja, jedes Jahr ist es das gleiche [bisweilen dramatische] Spiel: Das ganze Jahr über hat man Ideen, die zum Freund/der besten Freundin/den Eltern/Großeltern/Geschwistern so perfekt passen würden. Nur kurz vor Weihnachten, da fallen einem all diese Ideen plötzlich nicht mehr ein. Stattdessen herrscht im Kopf große [Kreativitäts-]Leere. Und selbst wenn wir es uns ganz fest vorgenommen haben: Wir werden auch in diesem Jahr wieder bis circa eine Woche vor Weihnachten nicht so ganz genau wissen, was wir nun schenken sollen. [Irgendwie kommt das große Fest dann doch wieder so plötzlich… und überraschend… und überhaupt.]

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Aber: Für alle Last-Minute-Schenker haben wir gute Nachrichten. Selbstgemachte oder -gebastelte Geschenke gehen auch kurz vor Weihnachten noch. Und sie sind ja ohnehin am Persönlichsten! Auf Pinterest habe ich deshalb schonmal ein paar tolle Ideen an selbstgemachten und wirklich bezaubernden Präsenten gesammelt, die bis Weihnachten immer wieder erweitert werden: von Leckereien für Gourmets über Dekogeschenken bis hin zu niedlichen Geschenkverpackungen. Schaut doch mal vorbei, ihr findet die Ideen auf meinem Pinterest-Account hier: „Homemade Christmas-Gifts“

Eine erste [Weihnachts-]Präsent-Idee haben wir euch heute schon mitgebracht. Immer ein Knaller sind für uns Kuchen im Glas, die sich eingeweckt/gut verschlossen eine längere Zeit frisch halten. In diesem Fall sind es Rotweinkuchen im Glas, mit Birnen- und Schokostückchen. Ein echter Adventsklassiker für kühle und graue Tage. Hmmm…

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Wer die kleinen Köstlichkeiten verschenken möchte, kann sie einwecken. Dabei solltet ihr vor allem auf Sauberkeit achten. Nach dem Einfüllen des Teiges in die Gläser den Rand gut sauber machen. Die Gläschen nach dem Backen sofort mit Gummiring, Deckel und Klammern verschließen. Nur dadurch entsteht beim Abkühlen im Inneren ein Vakuum, das den Kuchen haltbar macht. Vorher solltet ihr die Gläser noch sterilisieren, also mit kochendem Wasser übergießen. Gut verschlossen soll der Kuchen mehrere Monate haltbar sein. Ich sage bewusst „soll“, denn bei uns hat er nicht einmal zwei Tage überstanden. 🙂 „Zischen“ die Gläschen beim Aufmachen, ist das zumindest ein gutes Zeichen.

Hübsch verpackt haben wir die Gläschen mit einem selbstgestalteten Etikett, Backpapier und einem Tannenzweig. Einfach ein Quadrat Backpapier ausschneiden, um das Gläschen legen, eine Schnur drumrumwickeln, festknoten und ein Schleifchen machen. In das Schleifchen könnt ihr dann noch, wenn ihr wollt, einen Tannenzweig stecken. Wer mag, kann sich die Etiketten, die wir verwendet haben, ausdrucken. Die Vorlage findet ihr ganz am Ende des Posts. Einfach das Bild als jpeg-Datei auf dem Rechner speichern, ausdrucken, ausschneiden und auf die Gläschen kleben.

Mit einem Klecks Sahne und Nüssen on top machen sich die kleinen Rotweinkuchen aber auch ganz prima als Nachtisch eines jeden Weihnachts- oder Adventsdinners. Probiert es aus!

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Rotweinkuchen im Glas mit Birnen und Schokostückchen

Print Recipe
Serves: 10 Gläschen à 220 ml Cooking Time: Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten, Backzeit: 25 bis 30 Minuten

Ingredients

  • 200 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezuckeer
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 175 ml hakbtrockener Rotwein
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 1 (große) Birne

Instructions

1

Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. (Weck-)Gläschen mit kochendem Wasser sterilisieren.

2

Die Birne waschen, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Schokolade kleinhacken.

3

Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.

4

Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen. Langsam unter die Ei-Butter-Zuckermischung rühren. Rotwein und Schokoladenstückchen ebenfalls unterrühren. Zum Schluss die Birnenstücke mit einem Teigschaber unterheben.

5

Die sterilisierten Gläschen gut ausfetten und den Teig (am besten mit einem Esslöffel) gleichmäßig auf die Gläser (etwa 2/3 voll) verteilen.

6

Die Rotweinkuchen für etwa 25 bis 30 Minuten (Stäbchenprobe!) ohne Deckel backen, aus dem Ofen nehmen und noch heiß verschließen.

Notes

Wer den Kuchen gleich genießen und nicht verschenken möchte, kann ihn vor dem Servieren noch mit einem Klecks Zimtsahne und Nüssen toppen. Dazu 250 ml Sahne mit 1 Päckchen Vanillezucker steif schlagen, auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, mit einer Prise Zimt und gehackten oder gehobelten Nüssen (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, usw.) bestreuen.

Wir wünschen euch noch einen zauberhaften Sonntag!
Habt es schön,
Eure Madeleine & Euer Flo.

Rotweinkuchen-Etiketten zum Ausdrucken:
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