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Cookie-Sandwiches mit Matcha-Creme-Füllung und Pistazien. Wir sind absolut entspannt.

Wisst ihr, was wir an Sonn- und Feiertagen so sehr mögen? Das Gefühl der Entspannung. Sie sind dazu da, wieder voll aufzutanken. Tief einatmen, ausatmen. Das Leben Leben sein lassen, Stress beiseiteschieben. Eben das tun, was die ganze Woche über leider viel zu kurz kommt. Dabei stressen wir uns viel zu oft vollkommen unnötig.

Gelassenheit und Ruhephasen fest in den Alltag integrieren. Sich eine Zeit lang von nichts ablenken lassen. Im Zeitalter von Smartphones ist das beinahe undenkbar – und lässt uns gedanklich nach Japan gleiten. Dort gehören Teezeremonielle noch immer fest in den Alltag. Wie bei allen vom Zen geprägten Wegen geht es darum, Ruhe zu finden. Die Sprunghaftigkeit zu überlisten und sich nur mit dem zu beschäftigen, was jetzt, in diesem Augenblick, ansteht. Bei einer langen Teezusammenkunft kann das bis zu vier Stunden dauern. Für die Mittagspause im Büro vielleicht nicht unbedingt tauglich. Für ein kleines bisschen Entspannung kann aber auch schon eine etwas kürzer aufgebrühte Tasse Tee sorgen.

Statt wie bislang hauptsächlich mit einer Tasse Kaffee oder Capuccino auf dem Sofa oder dem Balkon zu relaxen, greife ich in letzter Zeit gerne zu  Matcha, auch wenn ich nicht unbedingt der passionierte Teetrinker bin. Ich mag es, dass auch hier die Zubereitung eine kleine Zeremonie ist. Das Pulver sollte mit 80 Grad heißem Wasser übergossen werden und wird dann mit einem Bambusbesen (oder einem Milchschäumer) aufgeschlagen. In der Nase verbreitet sich dann der Geruch einer frisch gemähten Wiese, vielleicht auch wegen der giftgrünen Farbe des Pulvers.

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Im Gegensatz zu gewöhnlichem grünen Tee besteht Matcha-Pulver aus den ganzen, gemahlenen Blättern bestimmter Grünteesorten. Dadurch, dass die Bätter vor der Ernte einige Wochen beschattet werden, färben sie sich tiefgrün. Die Adern der Blätter werden vor dem Zermalen entfernt.

Dass das Pulver in den vergangenen Jahren einen regelrechten Hype erlebt, mag daran liegen, dass ihm Superkräfte nachgesagt werden. An  der Wirkung der sogenannten „Superfoods“ kann man sicherlich zweifeln. Sicher ist allerdings, dass Matcha viele gesunde Inhaltsstoffe enthält, wie Vitamin A, B, C und E. Da Matcha-Trinker in den Genuss des ganzen gemahlenen Teeblattes kommen, nehmen sie außerdem eine höhere Konzentration an Antioxidanten zu sich, die Zellen schützen sollen.

Da Matcha als besonders edle Teesorte gilt, kann er entsprechend teuer sein. Allerdings lohnt es sich hier wirklich, für eine gute Qualität etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Denn die Unterschiede im Geschmack sind extrem. Minderwertiges Pulver ist etwas blasser und schmeckt deutlich bitterer. Hochwertiges Pulver hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Sehr gut schmeckende und harmonische Matchatee-Sorten hat Tee Geschwendner* seit einiger Zeit im Angebot – nicht nur zum Trinken, sondern auch als Zutat in Gerichten. Das charakteristische Aroma des Pulvers macht sich nämlich nicht nur in der Tasse gut, sondern auch auf dem Teller. Getestet haben wir deshalb den Japan Matcha Culinary Und ich sage euch, in einer hammer Kombination.

Die Idee: Schoko-Cookie trifft Matcha trifft Schoko-Cookie. Und heraus kommt ein Schoko-Cookie-Sanwich mit Matcha-Limetten-Creme-Füllung und für den Showeffekt noch ein paar Pistazienkerne. Optisch ein echtes Highlight und geschmacklich nicht nur was für Teeliebhaber. Die Cookies schmecken nicht zu süß, die Creme ist frisch und Schoki und Matcha sind eine ganz wunderbare Kombination. Außerdem sorgt ihr genüsslicher Konsum für jede Menge Entspannung – true story.

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Cookie-Sandwiches mit Matcha-Creme-Füllung

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Serves: ca 12 Cooking Time: 35 bis 40 Minuten

Ingredients

  • Für die Cookies:
  • 160 g Mehl
  • 40 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Natron
  • 150 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 150 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
  • Für die Matcha-Füllung:
  • 250 g Frischkäse, doppelrahm
  • 80 g Puderzucker
  • 2 TL Matcha-Pulver (z.B. der Matcha Culinary von Tee Gschwendner)
  • Saft von 2 Bio-Limetten

Instructions

1

Für die Cookies Mehl, Kakao und Natronpulver in einer Schüssel vermischen.

2

Butter, weißen und braunen Zucker und Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer cremig rühren. Mehl-Kakao-Mischung und die grob gehackte Schokolade kurz unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

3

Den Teig in zwei etwa gleich große Teile teilen und zu einer Rolle mit etwa 3 cm Durchmesser formen. In Klarsichtfolie schlagen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank legen.

4

In der Zwischenzeit die Matcha-Creme-Füllung zubereiten. Dazu den Frischkäse, Puderzucker, Limettensaft und das Matcha-Pulver in einer Rührschüssel sehr gut verrühren. Mit Folie bedecken und ebenfalls in den Kühlschrank stellen.

5

Den Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Cookie-Teig-Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Zwischen den Handflächen kurz plattdrücken (wenn etwas wegbricht, einfach wieder randrücken) und auf das Backblech legen.

6

Die Cookies etwa 10 bis 12 Minuten backen. Gut auskühlen lassen und erst dann vom Backblech nehmen.

7

Je eine Hälfte der ausgekühlten Cookies nun mit der Matcha-Creme füllen (entweder mit dem Löffel oder dem Spritzbeutel). Zweite Cookie-Hälfte drauflegen und genießen.

Notes

Tipp: Die Cookie-Sandwiches lassen sich im Kühlschrank gut zwei bis drei Tage lagern. Am besten schmecken sie, wenn sie richtig schön kalt sind.

Offener Matcha sollte am besten luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden, um den Geschmack und die Inhaltsstoffe möglichst lange zu erhalten. Damit sich beim Öffnen der Packung kein Kondenswasser im Pulver bildet, sollte sie allerdings vorher wieder auf Zimmertemperatur erwärmt werden. Für das Pulver, das in den Cookie-Sandwiches verarbeitet ist, gilt im übrigen: Je schneller weg, desto besser. 😉

So, wir werden jetzt ganz flux den kleinen Dingerchen zu Leibe rücken. Schließlich wollen sie es ja so!

Habt einen entspannten Tag,

eure Madeleine & euer Flo.

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*Werbung. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Tee Gschwendner.

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